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Sicher gekühlt ans Ziel

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Beim Versand temperaturempfindlicher Produkte kommt es auf die richtige Verpackung an.

Blutkonserven, Laborproben, Impfstoffe, Medikamente oder auch Organe – im Labor- und Klinikalltag wird täglich Etliches von A nach B transportiert. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Postversand muss das Versandgut jedoch nicht nur gut geschützt, sondern in aller Regel auch zuverlässig gekühlt sein. Deshalb werden Verpackungen für den sogenannten «temperaturgeführten Versand» eingesetzt, die der Schutzverpackungsspezialist Storopack auf Kundenwunsch auch massgeschneidert entwickelt.

Laborprodukte dürfen häufig nur gut gekühlt auf Reisen gehen. Bild: Storopack

Die Kühlkette spielt hierbei eine wichtige Rolle: Werden beispielsweise Medikamente während des Transports zu warm oder zu kalt, können sie ihre Wirkung verlieren. Pharmahersteller und Labore müssen sich deshalb speziell beim Versand ihrer Produkte darauf verlassen können, dass die Temperatur im Versandkarton zu keiner Zeit den festgelegten Bereich über- oder auch unterschritten hat. Das gilt jederzeit und überall: Ob sich das Paket nun in Europa, Asien oder in den USA befindet, ob es 24, 48 oder bereits mehr als 100 Stunden Transport hinter sich hat, ob im LKW, Schiff oder selbst nach kurzer Zwischenlagerung auf dem von der Sonne aufgeheizten Rollfeld eines Flugplatzes. Hochwertige, isolierende Schutzverpackungen meistern diese und viele weitere Anforderungen: Storopack hat für den Versand temperatursensibler Produkte die richtigen Schutzverpackungen für jede Herausforderung im Programm.

So können Pharmaproduzenten auf für ihren Einsatzbereich massgeschneiderte Lösungen zurückgreifen: auf ein Standardsortiment mit verschiedenen Thermoboxen sowie vorqualifizierten temperaturgeführten Gesamtlösungen.

Verpackt mit Thermoboxen mit passiver Kühlung kommen Medikamente und Laborproben sicher und gut gekühlt beim Empfänger an. Bild: Storopack

«Vorqualifiziert bedeutet bei uns, dass der Boxentyp zur Dokumentation der Leistungsfähigkeit in Anlehnung an die europäische Norm AFNOR NF S99-700 entwickelt und in der Klimakammer mit einem Sommer- und einem Winterszenario getestet wurde», sagt Olaf Neumann, Product Manager Medical Europe bei Storopack. Solche Tests erfolgen jeweils ohne Transportgut mit leerem Packraum, was für eine temperaturgeführte Verpackung den «Worst Case» darstellt. Die durchschnittliche Temperatur beträgt beim Sommerszenario 26 °C und beim Winterszenario 7 °C. Storopack bietet vorqualifizierte Systemlösungen für temperaturgeführte Transporte mit einer Haltedauer von 24, 48, 96 oder 120 Stunden in unterschiedlichen Temperaturbereichen an. Ist die Sendung zu klein für einen kompletten LKW, aber zu gross für einzelne Isolierboxen, können Kunden auch auf einen Thermo-Palettenshipper zurückgreifen: eine steckbare Lösung, die genau auf eine herkömmliche Europalette passt. Die gewünschte Temperatur halten spezielle PCM-Akkus (Phase Change Material), die dank Phasenwechsel Wärme- und Kälteenergie lange speichern und wieder abgeben können.

Ebenfalls bietet Storopack individuelle Entwicklungen im Bereich der passiven Cold Chain seiner Kunden. Die Storopack Experten beraten Kunden umfassend zu geeigneten Lösungen und beziehen dabei alle Faktoren des temperaturgeführten Transports mit ein, etwa die unterschiedlichen Klimabedingungen unterwegs, die Vorkühlung und Beschaffenheit des Packguts, die Transportzeiten und das eingesetzte Kühlmittel. Die Isolierbox wird entsprechend konfiguriert, so dass das Produkt in einwandfreiem Zustand beim Empfänger ankommt.

Im Storopack Onlineshop www.storopack-shop.ch finden Kunden aus Gewerbe, Handel, Handwerk und Industrie die passende Verpackungslösung.


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