Über 1000 Produkte und Dienstleistungen in der Verpackungsindustrie
Über 1000 Produkte und Dienstleistungen in der Verpackungsindustrie
Über 1000 Produkte und Dienstleistungen in der Verpackungsindustrie

Uncategorised

Predictive Maintenance mit IO-Link-Sensoren von ifm

Coca-Cola, der weltweit grösste Getränkehersteller, betreibt allein in Westeuropa über 50 Abfüllstandorte. Um Wartung und Störungen schnell und präzise anzugehen, digitalisiert der Konzern alle Abfüllanlagen und entwickelt dafür einen digitalen Zwilling. Damit können Produktionsprozesse in Echtzeit überwacht und bei Bedarf sofort optimiert werden – sogar remote von jedem Ort weltweit. Für die erforderliche zuverlässige Sensorik arbeitet Coca-Cola eng mit dem Automatisierungsspezialisten ifm zusammen.

Mit über 500 Millionen Liter abgefüllten Getränken pro Jahr zählt die Abfüllanlage in Edelstal / Österreich zu den grössten der Gruppe.

Betrieb am laufenden Band, ein ungeplanter Stillstand würde immense Kosten verursachen.

Einer der Vorzeige-Standorte liegt in Edelstal in Österreich. «Wir sind ein lizenzierter Abfüllbetrieb für Coca-Cola und füllen hier fast alle Produkte ab», erklärt Christian Kohlhofer, Plant Manager, Coca-Cola HBC Österreich. Mit über 500 Millionen Liter abgefüllten Getränken pro Jahr zählt das Werk zu den grössten der Gruppe.

«Wir fokussieren uns hier stark auf die Themen Automatisierung und Digitalisierung. Vieles, was wir umsetzen, wird anschliessend auch in anderen Werken des Konzerns umgesetzt», so Christian Kohlhofer. Das Werk in Edelstal agiert auch als Kontingentwerk: Wenn an anderen Standorten Produktionsengpässe auftreten, kann das österreichische Werk einspringen und andere Standorte unterstützen.

Condition Monitoring vermeidet ungeplante Stillstände

Die Anlagenverfügbarkeit hat oberste Priorität für den internationalen Getränkehersteller. «Bei uns hier am Standort merken wir jeden einzelnen Anlagenstillstand deutlich», erklärt der Plant Manager. Schliesslich produziert man just in time und kann nicht auf Vorrat arbeiten. Deshalb setzt man auf Predictive Maintenance mit Condition Monitoring. Das heisst, der Zustand von Maschinen und Anlagen wird permanent überwacht, um Wartungen genau dann durchzuführen, wenn sie nötig sind. Echtzeitdaten von Sensoren werden genutzt, um Verschleiss, Abnutzung und anderen Instandhaltungsbedarf frühzeitig zu erkennen. Ziel ist es, ungeplante Stillstände zu vermeiden, Wartungskosten zu senken und die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern. Durch den Einsatz moderner Technologien wie IO-Link, IoT (Internet of Things) und maschinellem Lernen können Wartungsarbeiten so geplant werden, dass sie genau im richtigen Moment stattfinden – nicht zu früh und nicht zu spät.

«Durch die zahlreichen Sensoren, die verbaut worden sind, erhöhen wir deutlich die Anlagenverfügbarkeit», freut sich Kohlhofer. «Wir machen die Wartung nicht mehr zeitbasiert, sondern zustandsabhängig. Das reduziert signifikant unsere Kosten.»

Kontinuierlicher Durchlauf in der Dosenabfüllung.

In der Dosen-Schliessanlage kommt es auf Tausendstelmillimeter an, um die Getränkedosen zuverlässig dicht zu verschliessen.

IO-Link-Sensoren überwachen komplexe Prozesse

Wenn es um die Digitalisierung von Anlagen geht, sind Sensoren mit IO-Link-Schnittstelle die erste Wahl. Diese intelligenten Sensoren nutzen eine standardisierte, bidirektionale Kommunikationsschnittstelle, um mit Steuerungen und anderen Systemen zu kommunizieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sensoren ermöglichen sie nicht nur den Austausch von einfachen Schaltsignalen, sondern auch von umfangreichen Prozessdaten und Diagnoseinformationen. Da die Übertragung der Messwerte digital und nicht analog erfolgt, ist diese zudem störsicher und exakt, da im Gegensatz zur analogen Übertragung keine Wandlungsverluste auftreten.

Die Sensoren lassen sich einfach installieren und konfigurieren, bieten präzise Daten in Echtzeit. Über azyklisch abrufbare Diagnosedaten, etwa Minimal- oder Maximalwerte, Verschmutzungsgrad oder Fehler wie Drahtbrüche oder Kurzschlüsse, wird die zustandsorientierte Wartung optimal unterstützt.

Zudem sorgen IO-Link-Sensoren für hohe Flexibilität und Effizienz in der Automatisierung. Durch ihre hohe Kompatibilität können sie nahtlos in bestehende Systeme integriert und aufgrund der digitalen Kommunikation einfach in die IT-Ebene eingebunden werden.

Ein Beispiel bietet der Einsatz von IO-Link-Schwingungssensoren am Dosenverschliessprozess. «Über die Qualität im Prozess der Dosenverschliessung entscheiden Tausendstelmillimeter», erklärt Gerhard Wieszmüllner, Maintenance & Spare Parts Manager bei Coca-Cola HBC Österreich. «Mit den prädiktiven IO-Link-Sensoren von ifm können wir kleinste Vibrationsabweichungen feststellen und somit eine garantiert vollständig und dauerhaft verschlossene Dose gewährleisten.»

In der Waschanlage werden die benutzten Flaschen zu 100 Prozent gereinigt.

An den Klappenventilen der Flaschenwaschanlage sind IO-Link-Ventilsensoren von ifm im Einsatz. «Wir bemerken im Vorfeld, wenn eine Klappendichtung kaputtgeht bzw. ausgetauscht gehört – ohne jeglichen Materialverlust», so Gerhard Wieszmüllner. «Wir brauchen dadurch zum Beispiel keine Laugenbäder ablassen und haben keine Maschinenstillstände von grosser Dauer. Das spart uns Zeit und Kosten.»

Maximale Transparenz: Der digitale Zwilling erlaubt den weltweiten Zugriff auf die Abfüllanlage bis in den digitalen IO-Link-Sensor. Anomalien werden rechtzeitig erkannt.

Über den Y-Weg zum digitalen Zwilling

Um den Zustand der Maschinen und ihrer Komponenten genau zu beurteilen, werden sämtliche Sensordaten der Anlage erfasst. Dabei kommt der sogenannte Y-Weg zum Einsatz, bei dem die Sensordaten in Echtzeit auf zwei Pfade aufgeteilt werden: Einerseits gelangen die Daten in die SPS, die die klassische Steuerung und Regelung der Anlage übernimmt. Gleichzeitig fliessen die digitalen Sensordaten über einen zweiten Pfad in die IT-Ebene. Bei Coca-Cola werden die Signale der zahlreichen Sensoren auf diese Weise automatisch in die IT-Plattform «Pocket Factory» übertragen. Dieses virtuelle Abbild spiegelt als digitaler Zwilling die reale Anlage exakt wider und wird kontinuierlich mit Echtzeitdaten aktualisiert.

Die IO-Link-fähigen Ventilsensoren erfassen nicht nur die Klappenstellung, sondern erkennen auch Verschleiss, Blockaden oder Anhaftungen an den Ventilen, was zur vorbeugenden Instandhaltung beiträgt.

Der IO-Link-Ventilsensor erfasst nicht nur die Klappenstellung des Schwenkantriebs, sondern erkennt auch Verschleiss, Blockaden oder Anhaftungen, was zur vorbeugenden Instandhaltung beiträgt.

Der Beschleunigungssensor erfasst Vibrationen und hilft bei der frühzeitigen Erkennung verschleissbedingter Schäden.

Durch die Digitalisierung bis auf Sensorebene erhält Coca-Cola volle Transparenz über seine weltweite Produktion. Der digitale Zwilling, gestützt auf Daten der IO-Link-Sensoren von ifm, ermöglicht die zustandsbasierte Wartung der Anlagen. Mithilfe von Machine Learning und Künstlicher Intelligenz werden Verschleiss, Produktionsfehler und andere Anomalien im Prozess frühzeitig prognostiziert.

«Diese Daten erlauben uns, proaktiv und zum optimalen Zeitpunkt die richtigen Instandhaltungsmassnahmen durchzuführen, um die Produktqualität zu sichern», erklärt Wieszmüllner. So lassen sich ungeplante Stillstände vermeiden, Kosten senken und die hohen Qualitätsansprüche gewährleisten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Digitalisierung bei Coca-Cola ist die Nachhaltigkeit. Durch den Einsatz digitaler Technologien kann der Konzern seinen ökologischen Fussabdruck reduzieren. Beispielsweise ermöglichen die präzise Überwachung und Steuerung der Produktionsprozesse eine effizientere Nutzung von Ressourcen wie Wasser und Energie. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern hilft auch, Kosten zu sparen.

Cybersecurity-Anforderungen erfüllt

Cybersecurity spielt in einem Produktionswerk wie dem von Coca-Cola eine zentrale Rolle, da es nicht nur darum geht, sensible Unternehmensdaten, sondern auch kritische Produktionsprozesse vor unbefugtem Zugriff und Manipulation zu schützen. Durch die zunehmende Vernetzung von Maschinen und Anlagen in der Industrie 4.0 steigt das Risiko für Cyberangriffe auf die Infrastruktur. Ein erfolgreicher Angriff könnte nicht nur zu Produktionsausfällen, sondern auch zu erheblichen finanziellen Schäden oder Imageverlust führen. Zudem sind in einem Werk oft Systeme im Einsatz, die produktionskritische Daten verarbeiten, beispielsweise zur Qualitätssicherung oder Effizienzsteigerung. Der Schutz dieser Daten gewährleistet, dass Betriebsgeheimnisse gewahrt bleiben und die Prozesse sicher und stabil ablaufen. In einem stark regulierten Umfeld, wie es bei Coca-Cola der Fall ist, müssen alle Komponenten, einschliesslich der eingesetzten Sensoren, strengen Cybersecurity-Anforderungen entsprechen, um den sicheren Betrieb der Anlage und die Integrität der Produktion zu gewährleisten.

An verschiedenen Stellen der Anlage überwachen Druck- und Temperatursensoren den Prozess und leiten die digitalen Messwerte sowohl an die SPS als auch an den digitalen Zwilling der Anlage.

«ifm hat es geschafft, gemeinsam mit unserem internen Cybersecurity-Team Wege zu finden, um alle Standards einzuhalten», lobt der Plant Manager Christian Kohlhofer. «Die Daten werden so abgelegt, verarbeitet und ausgewertet, dass alle Cybersecurity-Richtlinien erfüllt werden.»

Ein kabelloser Schwingungssensor auf der Umwälzpumpe zur zuverlässigen und intermittierenden Überwachung der Gesamtschwingung nach DIN ISO 10816.

Dezentrale IO-Link-Module bündeln die Sensorsignale und ermöglichen gleichzeitig von der IT-Seite aus einen detaillierten Einblick bis hinein in den digitalen Sensor, was eine maximale Diagnosetiefe gewährleistet.

LED-Signalleuchten geben vor Ort einen schnellen Überblick über den Maschinenstatus.

Enge Partnerschaft mit ifm

Seit vielen Jahren arbeitet Coca-Cola am Standort in Österreich eng mit ifm als Automatisierungspartner zusammen. Plant Manager Christian Kohlhofer lobt die Partnerschaft: «ifm hat ja den Slogan ‹Close to you›. Das passt zu unserem internen Wert ‹We over I›. Wir arbeiten beide gemeinsam an einer guten Zusammenarbeit und sind an schnellen Lösungen interessiert», so der Manager. «ifm ist immer da, wenn man sie braucht, und gerade bei Problemen extrem schnell in der Reaktionszeit.»

Fazit

Die Digitalisierung und Automatisierung bei Coca-Cola ist ein fortlaufender Prozess, der den Konzern in die Zukunft führt. Durch den Einsatz modernster Technologien und die enge Zusammenarbeit mit Partnern wie ifm kann Coca-Cola seine Produktionsprozesse optimieren, die Effizienz steigern und die Qualität seiner Produkte sicherstellen. Gleichzeitig trägt die Digitalisierung dazu bei, die Nachhaltigkeit zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Mit einem klaren Fokus auf Innovation und kontinuierliche Verbesserung ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Coca-Cola und ifm bestens gerüstet, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

ifm electronic ag

Altgraben 27

4624 Härkingen

Telefon 062 388 80 30

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.ifm.com/ch

Wasserlacke sind emissionsarm und umweltfreundlich. Aber können sie auch in puncto Oberflächenqualität und Verarbeitung mit Lösemittel-Produkten mithalten? Ein Blick auf moderne Wasserlack-Systeme von ADLER zeigt: Ja, sie können! Und mehr als das: Sie bringen noch weitere Vorteile mit sich!

Viele Wasserlacke feuern das Holz weniger stark an als Lösemittellacke – das kommt dem heutigen Trend zu naturbelassenen Oberflächen sehr entgegen. (Foto: Forcher Tirol)

ADLER-Wasserlacke haben viele Vorteile. Sie sind positiv für den Umwelt- und Klimaschutz, sie sind gut für Gesundheit und Sicherheit in der Verarbeitung, sie sind unproblematisch in der Lagerung und Entsorgung, sie bringen sogar eine Kostenreduktion mit sich – und dank jahrelanger Forschungsarbeit steht ihre Qualität jener von Lösemittellacken um nichts nach! Das gilt für die Brillanz genauso wie für die mechanische und chemische Beständigkeit und folglich für die Gebrauchstauglichkeit der Oberflächen. Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Rezepturen verfügen viele der wasserbasierten Möbellacke von ADLER sogar über besondere Zusatzeigenschaften: Anti-Fingerprint-Schutz, angenehme Softtouch-Oberflächen, Selbstregenerations-Fähigkeit; und das bei einer möglichst effizienten Verarbeitungsweise.

Aus lackierten Oberflächen können noch für lange Zeit geringe Mengen an Lösemittel ausdunsten und die Raumluft belasten. Besonders für sensible Bereiche wie Schlafzimmer sind deshalb emissionsarme Wasserlacke die beste Wahl. (Foto: ANREI)

Verarbeitung? Easy!

Moderne Wasserlacke sind nämlich deutlich anwenderfreundlicher, als man ihnen früher nachgesagt hat. Zwar verläuft die Trocknung oft etwas langsamer. Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil, denn während deckend lackierte Flächen mit einem Lösemittellack innerhalb von 24 Stunden überlackiert werden müssen, bleibt dafür bei Wasserlacken ein deutlich längeres Zeitfenster. Drängt die Zeit, bietet sich der neue Universal-Möbellack Bluefin Unistar von ADLER an: Er ist bereits nach ein bis zwei Stunden schleifbar und überlackierbar. Zugleich erreicht er bei 2K-Verarbeitung durch eine innovative Vernetzertechnologie eine Topfzeit von vollen 3 Tagen! Besonders wichtig ist eine sorgfältige Untergrund-Vorbereitung: Da sich die Holzfasern stärker aufstellen, muss die Oberfläche gründlich vorbehandelt, geschliffen und gegebenenfalls die Poren ausgebürstet werden. Ein Zwischenschliff nach dem ersten Lackauftrag sorgt dann dafür, dass die aufstehenden Fasern gekappt werden.

Eine sorgfältige Untergrund-Vorbehandlung ist bei Wasserlacken besonders wichtig, um ein gleichmässiges Oberflächenbild zu erzielen. (Foto: ADLER)

Umstellung? Erledigt!

Der Aufwand einer Umstellung auf Wasserlacke ist viel geringer als befürchtet: Für Wasserlacke braucht es Spritzgeräte aus Edelstahl – das ist aber heute ohnehin weitgehend Standard – und etwas grössere Düsen. Wichtig sind auch die richtigen Umgebungsbedingungen. Ideal ist eine Raumtemperatur von 20 bis 25 °C und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 65 %. Als Experte der ersten Stunde und kompetenter Problemlösungspartner begleitet ADLER Tischler und Schreiner gerne auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft!

Die Umstellung auf Wasserlacke erfordert meist nur geringfügige Anpassungen im Lackierraum und bietet deutliche Pluspunkte für den Verarbeiter. (Foto: ADLER)

ADLER – In unseren Adern fliesst Farbe

Mit rund 730 Mitarbeiter/-innen ist ADLER Österreichs führender Hersteller von Lacken, Farben und Holzschutzmitteln. 1934 von Johann Berghofer gegründet, wird das Familienunternehmen in der dritten Generation von Andrea Berghofer geführt. Mehr als 20 000 Tonnen Lack verlassen jährlich das Werk in Schwaz, dem einzigen Produktionsstandort von ADLER, und gehen an Kunden in ganz Europa und darüber hinaus. Innovation und Nachhaltigkeit sind die Grundlagen der Unternehmensstrategie. Dabei setzt ADLER auf die Reduktion seines CO2-Fussabdrucks, eine kreislauforientierte Produktentwicklung und zahlreiche Partnerschaften für Wissenschaft und Umweltschutz.

Adler Lack AG

Etzelstrasse 5

8856 Tuggen

Telefon 055 465 21 21

Fax 055 465 21 29

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.adler-lacke.com

Vom einzelnen Gebäude bis hin zu ganzen Gebäudekomplexen – als Facility Manager oder Betreiber den Überblick über seine Gebäude und damit verbundene Technik zu behalten, ist nicht leicht. Hierzu bedarf es innovativer Lösungen in der Gebäudeautomation. Mit myGEZE Control bietet GEZE die Möglichkeit, Tür-, Fenster- und Sicherheitssysteme zu vernetzen und in einem Gebäudemanagement zentral zu steuern. Entweder in einer Gebäudeleittechnik oder in dem GEZE-eigenen Gebäudemanagement-System myGEZE Visu.

Integration Gebäudeleittechnik

Mit myGEZE Control lassen sich Tür-, Fenster- und Sicherheitssysteme zentral vernetzen. Türen und Fenster können so nahtlos ins Gebäudemanagement, wie eine Gebäudeleittechnik oder ein Gefahrenmanagementsystem, integriert werden und mit anderen Gewerken eines Gebäudes interagieren.

Eigenes Gebäudemanagementsystem – myGEZE Visu

myGEZE Visu bietet die Möglichkeit, Türen und Fenster auch ohne bereits vorhandenes Gebäudemanagement zu nutzen und den Gebäudebetrieb und die Gebäudesicherheit zu optimieren. So erweitern Gebäudebetreiber und Facility Manager ihre Kontrollmöglichkeiten mit dem neuen, umfangreichen Visualisierungs-System, das die intuitive Bedienung, Überwachung und Visualisierung ihrer mit GEZE Technik ausgestatteten Türen, Fenster und Sicherheitssysteme ermöglicht.

Gebäudesicherheit

myGEZE Control sorgt für mehr Sicherheit in jedem Gebäude. So lässt sich der Status einzelner Komponenten schnell und unkompliziert überprüfen, etwa ob Fenster und Türen geschlossen sind. Ebenso verstärkt das System mit der smarten Vernetzung die funktionale Sicherheit von Rettungswegsystemen sowie Rauch- und Wärmeabzug.

Komfort

Komfort in einem Gebäude bedeutet einerseits, dass Luftqualität und Raumtemperatur eine Wohlfühlatmosphäre schaffen. Andererseits ist es für die Betreiber und Facility Manager komfortabel, wenn sie die Vernetzung mit myGEZE Control nutzen, um den Gebäudebetrieb zu verbessern – etwa durch gezielte Türplanung und automatisierte Prozesse, die für mehr Barrierefreiheit sorgen.

Überwachung und Fernzugriff

Mehr Sicherheit muss nicht aufwendig sein – Türen, Fenster und Sicherheitssysteme, die mit GEZE Technik ausgestattet sind, lassen sich mithilfe der Gebäudemanagement-Software digital und zuverlässig bedienen, überwachen und visualisieren. Und das auch mobil per Smartphone aus der Ferne.

Dein Gebäude. Unser Service.

Mit unserer langjährigen Expertise bei GEZE begleiten wir den gesamten Prozess.

Als zuverlässiger Partner kümmern wir uns um einen reibungslosen Ablauf von der Planung über die Baustellenkoordination, die Vorleistungsüberwachung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme sowie der regelmässigen Wartung oder Anpassungen im Betrieb durch GEZE Service. So können Sie sich voll und ganz auf Ihr Gebäude fokussieren.

Smarte Vernetzung dank cleverer Gebäudeautomations-Systeme

Zentral, smart, digital – so lassen sich Gebäude mit der automatischen Gebäudesteuerung myGEZE Control steuern. Als Gebäudeautomations-System 2.0 stellt es die nächste Generation der GEZE Connectivity-Plattform dar und integriert die GEZE Produkte mittels BACnet und/oder OPC UA Sicherheitsstandard in die Gebäudeleittechnik. Der gesamte Gebäudebetrieb lässt sich somit smart und cybersicher vernetzen, indem sämtliche Gewerke und Komponenten untereinander kommunizieren.

Welche Produkte sind vernetzbar?

Das System eröffnet vielfältige Möglichkeiten, Gebäude nach individuellem Bedarf clever zu vernetzen. In die Gebäudeleittechnik können verschiedene GEZE Produkte integriert und über myGEZE Control gesteuert werden: Dazu gehören unsere automatischen Türsysteme (Schiebetüren, Drehtüren, Karusselltüren), unsere Fenstertechnik, RWA (Rauch- und Wärmeabzugsanlagen), Flucht- und Rettungswegtechnik sowie unsere Feststellanlagen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auch Produkte anderer Hersteller in das System einzubinden.

GEZE Schweiz AG

Zelglimatte 1A

6260 Reiden

Telefon 062 285 54 00

Fax 062 285 54 01

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.geze.ch

Universal Design oder barrierefreier Begehkomfort für alle, hohe Funktionsvielfalt, einfache Montage, Gestaltungsfreiheit und herausragendes Design: Der vollautomatische Drehtürantrieb Powerturn von GEZE bietet echten Mehrwert. Er öffnet auch grosse und schwere ein- und zweiflügelige Türen leicht und sicher. Auch ein manuelles Öffnen – ohne Kraftaufwand für jeden zu jeder Zeit – ermöglicht die einzigartige Smart swing Funktion. Als flexible Komponente lässt sich der Powerturn in die unterschiedlichsten Türsysteme integrieren.

Montagevielfalt – leicht und intelligent

Mit einer einzigen Powerturn-Variante können sechs verschiedene Montagearten realisiert werden: Kopf- oder Türmontage mit Gestänge oder Rollenschiene, auf der Bandseite oder der Bandgegenseite. Auch die Lagerhaltung wird mit nur einer Variante reduziert. Das clevere GEZE Montagesystem ermöglicht eine unkomplizierte, kräftesparende und sichere Montage. Die Netzleitung des Antriebs kann einfach über die Montageplatte angeschlossen werden. Der Antrieb muss nur in die Montageplatte eingehängt, verschoben und gesichert werden. Alle Steckbereiche und Anschlüsse sind von vorne zugänglich. In Betrieb nehmen und warten lässt sich der Powerturn auch ohne Abnehmen der Antriebshaube. Durch eine manuelle Lernfahrt gelingt die Inbetriebnahme in kürzester Zeit.

Stark und barrierefrei

Der Powerturn erleichtert Kindern und mobil eingeschränkten Menschen das Begehen von Türen. Ob mit Einkaufstüten bepackt oder mit einem Kind auf dem Arm – er erfüllt alle Komfort- und Sicherheitsanforderungen. Auch grosse, schwere und breite Türen lassen sich mit dem Drehtürantrieb von GEZE ohne Anstrengung in jeder Begehsituation öffnen – automatisch oder mit der Hand.

Manuelles Öffnen mit der Smart swing Funktion

Kinderleicht ist mit dem Powerturn auch das manuelle Türöffnen. Möglich macht es die einzigartige Smart swing Funktion durch die Kombination aus entkoppelter Kraftspeicherung und intelligenter Steuerungstechnik. So lassen sich auch grosse, schwere Brandschutztüren mit Schliessfedern bis EN 7 von jedem mühelos mit der Hand öffnen. Das sichere Schliessen der Tür ist in jedem Fall gewährleistet. Die Smart swing Funktion reduziert ausserdem den Energieverbrauch – in der Daueroffen-Position und im Betrieb.

Flexibel und fit für die Zukunft

Als flexible, zukunftssichere Systemkomponente ermöglicht der Powerturn die Umsetzung verschiedener Türszenarien – ob in Kombination mit Motorschlössern, mit Türzentralen wie der TZ 320 von GEZE zur Steuerung und Überwachung von Öffnungs- und Schliessvorgängen in Flucht- und Rettungswegtüren, als Zuluftöffnung in RWA-Systemen, zur natürlichen Lüftung oder als Teil des GEZE Schleusen-Systems. Ausserdem lässt sich der Powerturn in Gebäudeautomatisierungssysteme integrieren. Seine Zuverlässigkeit ist auf 500 000 Zyklen MPA-geprüft. Als Anbieter von kompletten Lösungen realisiert GEZE umfassende massgeschneiderte Systeme und Sonderlösungen.

Paradebeispiel für Gestaltungsfreiheit und Universal Design

Mit dem Powerturn können individuelle multifunktionale Türlösungen realisiert werden – an Türen repräsentativer Eingänge genauso wie an hochwertigen Innentüren. Mit seinem dezenten Design und nur 7 cm Bauhöhe fügt sich der Powerturn in jede Einbausituation ein und bietet damit grosse Gestaltungsfreiheit. Der Powerturn bewegt Türflügel mit Breiten bis 1600 Millimeter und Gewichten bis 300 Kilogramm. Innovation und Design verbindet die Variante Powerturn F/R für Flucht- und Rettungswegtüren: Die Rauchschaltzentrale ist nicht sichtbar in die Abdeckhaube integriert.

GEZE Schweiz AG

Zelglimatte 1A

6260 Reiden

Telefon 062 285 54 00

Fax 062 285 54 01

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.geze.ch