Über 1000 Produkte und Dienstleistungen in der Verpackungsindustrie
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Uncategorised

In der Praxis gestaltet sich das Handling bestimmter Güter herausfordernd. Dies kann an der fehlenden Unterfahrhöhe liegen, wie z. B. beim Hochhubwagen oder aufgrund der Höhe und damit verbundenen Kippgefahr, wie z. B. bei Kühl-Gefrierschränken. Insbesondere für diese Problemstellungen, aber auch für viele andere Einsatzgebiete hat die Firma Bauer die Materialtransport-Palette Typ MTP entwickelt. Diese gewährleistet eine sichere Lagerung, Verladung und Transport von Gütern.

Die stabile Rahmenkonstruktion mit 3-seitigen Wänden aus Drahtgitter ist stirnseitig mit einer aufklappbaren Auffahrrampe ausgestattet. Je nach Ausführung unterstützen Gaszugfedern das Öffnen. Über die Auffahrrampe können Güter problemlos in die Transportpalette eingefahren werden. Mit den optional erhältlichen Gurten in Verbindung mit den Transportsicherungsösen können die Güter fixiert werden. Der Tränenblechboden mit Einfahrtaschen zur Aufnahme mit einem Gabelstapler ermöglicht wiederum den sicheren Abtransport. Die Palette ist standardmässig in zwei verschiedenen Grössen lieferbar.

BAUER GmbH

Eichendorffstrasse 62

D-46354 Südlohn

Telefon +49 2862 709 0

Fax +49 2862 709 155

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www.bauer-suedlohn.com

Die Genossenschaft Migros Zürich betreibt eine Recyclinganlage für Verpackungsmaterial mitten in der Stadt. In einer Systemlösung von moveline leisten zwei Roboter von ABB dabei die Schwerarbeit.

Fleissige Recycler

Die Rücknahme, Sortierung und das Recycling von Verpackungsmaterial gehören zum ökologischen Pflichtprogramm für den Detailhandel. Gebrauchte PET-Flaschen und -Behälter zählen genauso dazu wie die massenhaft anfallenden Kartonverpackungen. Die Genossenschaft Zürich betreibt auf Stadtzürcher Gebiet eine Recyclinganlage, um die enormen Mengen Verpackungsabfall ressourcenschonend zu entsorgen. Dafür vertraut sie auf eine Systemlösung des Integrators moveline mit ABB-Robotern.

200 Lastwagen täglich

Aus dem Grossraum Zürich werden an sechs Tagen in der Woche, von 4 bis 22 Uhr, täglich etwa 200 Lastwagen mit rund 3500 Behälterpaletten mit Verpackungsabfall in die Anlage der Migros angeliefert. Abgestellt auf Paletten, durchlaufen diese Behälter die weitverzweigten Wege der Sortieranlage und werden automatisch entleert. Die leeren Faltbehälter werden am Ende ebenfalls automatisiert zusammengefaltet, gestapelt und palettiert. Vor der Inbetriebnahme der Sortieranlage wurde dieser gesamte Prozess noch manuell erledigt. Das dauerte nicht nur viel länger, sondern war auch echte Schwerarbeit. Im Frühjahr 2014 realisierte moveline als Generalunternehmer eine innovative Anlage mit zwei Robotern von ABB, welche die notwendigen Arbeiten erledigen.

Automatisierter Ablauf

So funktioniert nun der automatisierte Ablauf: Die Chauffeure entladen ihre Lastwagen und bringen die Paletten mit dem PET- und Kartonabfall an den Anfang der Gitterfaltanlage. Der erste Roboter greift den vollen Faltrahmen oder das Aufsetzgitter und kippt das Recyclinggut entweder in den PET- oder den Kartonschacht. Ob die drei Sorten Behältnisse (zwei Faltrahmen und ein Aufsetzgitter) einstöckig oder zweistöckig sind, spielt dabei keine Rolle. In der Stunde können bis zu 150 Faltgitter gehandhabt werden. Eine volle Ladung wiegt dabei bis zu 160 Kilogramm.

Das Rückschubmaterial transportieren Förderbänder zu den jeweiligen Pressen. Die gepressten Blöcke aus Karton und PET werden zu den umliegenden Recyclingstellen geliefert. Mittels Sensor wird überprüft, ob sich noch Restware in den Behältnissen befindet. Wenn ja, erfolgt noch einmal eine automatische Entleerung. Anschliessend wird das leere Behältnis der Fördertechnik übergeben. Der zweite Roboter faltet gemäss Auswertung der Kamera, welche der Typerkennung dient, die Behältnisse exakt zusammen. Die notwendigen Leerpaletten werden ebenfalls durch diesen Roboter gehandhabt.

Als zweckmässige Ergänzung der gesamten Automatisierung wurde die Option realisiert, die drei verschiedenen Ladungsträger, EUR-, CHEP- und Kunststoff-Palette, sortieren zu können. Die Erkennung und Sortierung wird über die fördertechnische Automatisierung vollzogen. Die drei Typen werden erkannt und mittels dreier mechanischer Stapler zu Zwölfereinheiten aufeinandergeschichtet.

Komplexe Ansprüche

Die Ansprüche sind derart komplex, dass moveline nicht einfach auf eine bestehende Lösung zurückgreifen konnte. Es musste dafür ein komplett neues Greifersystem entwickelt werden. Die fertig geschichteten Behältnisse werden über die Fördertechnik zum Binder transportiert, für den Weitertransport gesichert und per Lastwagen wieder zu den Filialen gefahren. Die Autonomie der Anlage bringt wesentliche Vorteile: Sie läuft vollautomatisch und benötigt so gut wie keine Überwachung. Vor der Installation der Automationslösung mussten die Mitarbeitenden die Paletten mit reiner Muskelkraft entleeren, die Behältnisse manuell zusammenlegen und stapeln – eine sehr mühsame, langwierige und schweisstreibende Arbeit. Seit Inbetriebnahme der Anlage im Frühling 2014 läuft die Abgabe geordneter und einfacher ab. Das angelieferte Rückschubmaterial wird effizient sortiert. Die moveline AG konnte inzwischen eine weitere Anlage in diesem Bereich erfolgreich realisieren.

moveline AG

Obstgartenstrasse 19

CH-8910 Affoltern a/A

Telefon +41 (0)44 762 61 00

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www.moveline.ch

Mit dem neuen SETAGO® BDE-System von der Phoenix Mecano Solutions AG erhalten produzierende Unternehmen eine kostengünstige Lösung, die einen einfachen Weg in die papierlose Produktion ermöglicht.

Die BDE wurde von Phoenix Mecano auf dem Shopfloor für den Shopfloor entwickelt. Angesichts des Mangels an einfachen BDE-Lösungen auf dem Markt, die für KMUs ein ausgewogenes Verhältnis von Kosten und Nutzen bieten, entstand der Bedarf, eine eigene Software zu entwickeln. Der Fokus wurde auf die Einfachheit gelegt.

Papierlose Prozesse mit Live-Daten

Die Betriebsdatenerfassung bietet die notwendigen Funktionen, um die Prozessoptimierung in produzierenden Unternehmen zu unterstützen. Basierend auf den Arbeitsaufträgen werden für jeden einzelnen Produktionsschritt die relevanten, notwendigen Informationen im BDE-System bereitgestellt. Nicht nur ist der effektive Stand jedes einzelnen Produktionsauftrags transparent ersichtlich, die Erfassung der Produktionsdaten in jedem einzelnen Schritt ermöglicht auch eine konsequente Effizienzanalyse und Prozessoptimierung.

Produktivitätssteigerung durch die SETAGO® BDE

Die Funktionen sind einfach, die Vorteile des neuen BDE-Systems sind vielfältig. Produktivität steigern, Produktionsprozesse digitalisieren und -fehler reduzieren, das können die meisten BDEs. Die SETAGO® Betriebsdatenerfassung verfolgt jedoch einen anderen Ansatz und überzeugt mit dem Gesamtpaket. Ganz nach dem Motto «Schnell – Einfach – Kostengünstig»!

Eine schnelle Implementierung mit den jeweiligen ERPs wird mittels standardisierter Konnektoren realisiert. Die BDE überzeugt jedoch nicht nur durch die uneingeschränkte Kompatibilität mit bestehenden Systemen, sondern ermöglicht ebenfalls die intuitive Bedienung durch den Nutzer. Zusätzlich zur BDE bietet Phoenix Mecano Solutions AG das SETAGO® E-Paper an, um Material mittels Live-Daten zu kennzeichnen, den Papierverbrauch in der Produktion zu reduzieren und die Digitalisierung voranzutreiben.

Über Phoenix Mecano Solutions AG

Phoenix Mecano Solutions AG ist ein führender Schweizer Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemlösungen. Mit einem umfassenden Portfolio, das von Gehäusetechnik bis zu (Montage-)Arbeitsplatzsystemen und digitalisierten Assistenzsystemen reicht, unterstützt Phoenix Mecano Solutions AG als Lösungsanbieter Unternehmen dabei, ihre Produktivität und Effizienz zu steigern.

Phoenix Mecano Solutions AG

Hofwisenstrasse 6

8260 Stein am Rhein

Telefon 052 742 75 00

Fax 052 742 75 90

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www.phoenix-mecano.ch

Online-Kunden des grössten Schweizer Detailhandelsunternehmens Migros können sich ihre Liefertermine noch während der Bestellung unter bis zu 60 Vorschlägen aussuchen. Dafür nutzt die Migros Verteilbetrieb AG (MVB) seit 2019 das Tourenplanungssystem PraCar und das Zusatzmodul PraOpt von Wanko. Die Migros-Gruppe ist mit ihren knapp 900 Filialen das grösste Detailhandelsunternehmen der Schweiz und befindet sich im Besitz von 10 Genossenschaften.

Vom Kühlschrank über die Waschmaschine bis hin zum Sofa: Wer den Heimlieferdienst der Migros beauftragt, lässt sich in der Regel sperrige Güter ins Haus bringen. Dabei endet der Service nicht schon an der Bordsteinkante, sondern beinhaltet oft auch den fachgerechten Aufbau und die Installation. Gerade die zusätzlichen Dienstleistungen lassen sich zeitlich nur schwer kalkulieren, was die Tourenplanung deutlich erschwert.

100 000 Aufträge pro Jahr

Vor diesem Hintergrund hat die MVB die Tourenplanung für die rund 100 000 Aufträge pro Jahr gemeinsam mit der Wanko Informationslogistik digitalisiert und optimiert. Online-Kunden können bereits wenige Stunden nach dem Bestellvorgang eine Auswahl aus bis zu 60 Lieferterminen treffen, die verbindlich gebucht werden können. Die Lösung basiert auf dem Tourenplanungssystem PraCar und dem Zusatzmodul PraOpt. Dabei handelt es sich um einen Optimierungsserver, der ununterbrochen die bereits vorhandenen und die künftigen Touren berechnet. Die Transportaufträge der MVB werden zuvor via Schnittstelle direkt aus dem SAP an PraCar übertragen, wo die optimale Tour berechnet wird.

Durch die weitgehende Automatisierung des Planungs- und Avisierungsprozesses werden die Mitarbeitenden der MVB spürbar entlastet. Dank PraOpt wird die Terminvereinbarung mit dem Kunden nun dreimal so schnell abgewickelt als zuvor. Dazu kommt eine erhebliche Reduktion des personellen Aufwands für die MVB.

Kundenfreundlicher Prozess

Ziel der MVB war, mit der Onlineabwicklung der Avisierung von Kundenaufträgen im B2C-Bereich einen Anteil von mindestens 50 Prozent zu erreichen. Der Prozess ist kundenfreundlich und leicht verständlich: Kunden bestellen Waren und erhalten anschliessend einen Link per SMS oder E-Mail, mit dem sie eine Überweisung an den Onlineshop der Fachmärkte tätigen. Dort können sie ihr gewünschtes Lieferdatum auswählen, an dem sie die Ware erhalten möchten. Die Avisierung erfolgt per SMS. Sogar die besonders umfangreichen Montageaufträge lassen sich inzwischen digital mit PraOpt abbilden. Dazu gehört zum Beispiel die Entsorgung alter Geräte oder die Wandmontage von Fernsehern. Solche Aufträge erforderten bislang noch zwingend eine telefonische Absprache mit einem Disponenten.

Rund 75 Prozent der Kunden können an dem Online-Verfahren teilnehmen. 50 Prozent davon wählen innerhalb einer Stunde nach Bestellung einen Liefertermin aus. Weitere 30 Prozent der Kunden reagieren innerhalb von 24 Stunden. Diejenigen, die keinen Liefertermin festlegen, erhalten Erinnerungen per SMS oder E-Mail. Wenn die Kontaktaufnahme auch nach drei Erinnerungen noch nicht stattfand, werden die entsprechenden Kunden persönlich von der Disposition kontaktiert, um einen Termin zu vereinbaren. Dieser Aufwand ist jedoch nur noch bei weniger als 0,5 Prozent der Kunden, die an der automatischen Avisierung teilnehmen können, notwendig. Mehr als 99,5 Prozent der Endkunden werden demnach vollautomatisch abgewickelt.

Zehnfache Auftragsmenge

Rechtzeitig und noch vor Beginn der Corona-Krise und des ersten Lockdowns in der Schweiz war die Lösung an den Start gegangen. «Durch Corona hatten wir plötzlich die zehnfache Menge an Aufträgen. Dieses Volumen hätten wir ohne die automatisierte Avisierung unmöglich schaffen können», berichtet IT-Projektleiter Jan Wolter von der Migros Verteilbetrieb AG.

Nach der erfolgreichen Einführung der Lösung hatten Wolter und sein Team bereits die ersten Verbesserungen auf dem Schirm: Im nächsten Schritt wurden im Rahmen einer Masterarbeit in Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz die Lieferzeiten der Aufträge präzisiert. Die Basis bildete ein künstliches neurales Netz (ANN), das zunächst mit rund 80 000 Auslieferungen von PraCar gefüllt wurde. Die anschliessende Analyse umfasste 20 000 Faktoren, wie zum Beispiel die Aufbauzeit für einen Fernseher mit Satellitenanschluss. «Der berechnete Algorithmus ist mit Hilfe dieser Daten in der Lage, die genauen Liefer- und Servicezeiten der Kundenaufträge mit einer Abweichung von wenigen Minuten vorherzusagen», erklärt Wolter.

Weitere Entlastungen geplant

In Zukunft soll das System immer weiter verfeinert werden. Geplant ist, dem Kunden nicht nur tagesgenaue, sondern halbtagesgenaue Terminvorschläge anzubieten. Den weiteren Projektschritten sieht Jan Wolter gelassen entgegen, denn mit der bisherigen Kooperation mit Wanko ist der Fachspezialist für IT-Solutions sehr zufrieden. «Wanko reagiert sehr schnell auf unsere Anforderungen und wir haben das Gefühl, auf Augenhöhe miteinander diskutieren zu können.»

Wanko Informationslogistik GmbH

Gewerbestrasse 1

D-83404 Ainring

Telefon +49 8654 4830

Fax +49 8654 483170

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